Zurück zum Blog

Seriendruck-E-Mails aus dem eigenen Gmail-Konto senden

von Lennart Guth

Die Absenderadresse entscheidet darüber, wie eine E-Mail ankommt. Eine Nachricht von der Adresse, die man schon kennt, wird geöffnet; eine Nachricht von einem technisch aussehenden Absender wird beäugt. Bisher bedeutete der Versand eines Seriendrucks von der eigenen Alltagsadresse: SMTP einrichten oder eine Domain verifizieren, also genau die Art von Nachmittag, auf die die meisten gern verzichten.

Deshalb haben wir die Abkürzung gebaut: Sie können Ihre Kampagnen jetzt direkt aus Ihrem eigenen Gmail™- oder Google-Workspace-Konto senden. Ein Klick, keine Einstellungen, keine DNS-Einträge.

Die Gmail-Karte im MailMergic-Absenderdialog mit dem Button Weiter mit Google

Ein Klick zum Verbinden

Wenn Sie einen Absender hinzufügen, steht Gmail jetzt ganz oben. Klicken Sie auf Weiter mit Google, bestätigen Sie die Sendeberechtigung, und Sie sind verbunden. Ihre E-Mails laufen über Ihr eigenes Google-Konto: Sie erscheinen in Ihrem Gesendet-Ordner, Antworten landen in Ihrem Posteingang, und jeder Empfänger sieht die echte Adresse, die er bereits kennt.

Und eines kann MailMergic ganz bewusst nicht: Ihre E-Mails lesen. Die Berechtigung, die Sie erteilen, umfasst das Senden der E-Mails, die Sie hier verfassen, und sonst nichts: kein Zugriff auf Ihren Posteingang, Ihre Kontakte oder irgendetwas anderes in Ihrem Konto.

Ehrlich bei den Grenzen

Gmail begrenzt, wie viele E-Mails ein Konto pro Tag senden darf: ungefähr 500 bei einem privaten Konto und 2.000 bei Google Workspace. MailMergic behält die Grenze für Sie im Auge. Erreicht eine Kampagne sie, pausiert der Versand, und Sie können am nächsten Tag fortfahren; nichts geht verloren. Für Newsletter mit Zehntausenden Empfängern bleibt der verifizierte Domain-Absender das richtige Werkzeug. Für alles in der Größe einer Klasse, eines Vereins oder einer Kundenliste ist Gmail die natürliche Wahl. Der Versand über Gmail ist in den Bezahltarifen enthalten.

Wo es hilft

  • Lehrkräfte und Trainer: Berichte und Urkunden an Eltern oder Teilnehmer, von der Adresse, an die ohnehin geantwortet wird
  • Vereine und Communities: Mitgliederbriefe und Einladungen von der Adresse, die die Mitglieder kennen
  • Freiberufler: Rechnungen und Angebote von der eigenen Adresse, ganz ohne eigene Domain
  • Google-Workspace-Teams: professioneller Versand ohne einen einzigen DNS-Eintrag

Von Ihnen, wörtlich

Sie finden die neue Option ganz oben im Absenderdialog. Klicken Sie auf Weiter mit Google, und Ihre nächste Kampagne kommt von der einen Adresse, die schon immer Sie bedeutet hat.

Gmail und Google Workspace sind Marken von Google LLC.